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Begriff |
Beschreibung |
Beispiel |
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Aufgabe |
Die
Aufgabe beschreibt das „Was ist zu tun“ für einen Mitarbeiter. Sie ist
in der Stellen- bzw. Funktionsbeschreibung festgehalten und gliedert
sich in einzelne Tätigkeiten. Mit der Aufgabe sind Kompetenzen zu
definieren und Ziele („Was soll bei der Aufgabe erreicht werden?“) zu
vereinbaren. |
Zuständig für den
Verkauf von Röntgenkontrastmitteln in Süddeutschland. |
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Balanced
Scorecard |
Die
Balanced Scorecard entstand Anfang der 1990er Jahre als Instrument zur
Umsetzung von Strategien in den Unternehmensalltag. Auf der Scorecard
sollen alle wesentlichen Seiten im Unternehmen in ausgewogener
(„balanced“) Weise und in Ursache-Wirkungsketten (Strategy Map)
dargestellt werden, eben als Balanced Scorecard. |
Typische
Betrachtungsgebiete in einer Balanced Scorecard:
·
Finanzen
·
Kunden/Märkte
·
Interne Geschäftsprozesse
·
Lernen & Entwicklung |
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Break-Even-Point |
Die
Absatzmenge, bei der alle Kosten gedeckt sind. Der Break-Even-Point
kennzeichnet die Grenze zwischen der Verlust- und der Gewinnzone in
Mengeneinheiten. |
Den
Break-Even-Punkt erreichen wir bei 2.000 Einheiten. Formel:
å Fixkosten
/ Ø DB/Stück = 10.000 € / 5,00 €/Stück = 2.000 Stück |
|
Budget |
Der
zahlenmäßige Ausdruck der Planung, also das Budget von Umsatz, Kosten,
Finanzen und Investitionen. Das Budget wird zum einhaltungs- (bei
Kosten) oder Erreichungsziel (bei Umsätzen und Ergebnissen), sobald ein
Budgetzuständiger bestimmt ist. |
·
erreichen von … € Umsatz
unter Einhaltung von …. € Kosten in Sparte S.
·
Projektbudget für
Promotionkosten |
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Controller |
Experten für Methoden und Anwendungen der Kosten- und Leistungsrechnung,
der Unternehmensplanung und des Berichtswesen. Je nach einsatzgebiet
unterscheidet man zentrale Controller (Muttergesellschaft, Holding) und
dezentrale Controller (Sparten- und Funktionscontroller). |
·
Controller
·
Marketing-Controller
·
Werkscontroller
·
F&e-Controller
·
Vertriebscontroller
·
Projektcontroller |
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Controlling |
Controlling ist der Prozess des Finden von ökonomischen Zielen, der
Maßnahmenplanung und deren Bewertung in Form von Budgets und des
„Gegensteuerns“ bei Abweichungen. Controlling zu betreiben ist
konstitutive Managerfunktion. Daher sollte es auch keine Abteilung
Controlling geben, da dann Missverständnisse entstehen können, ob der
Controlling-Prozess oder die Controlling-Organisationseinheit gemeint
sind. Alternative Bezeichnungen für die Organisationseinheit könnte z.B.
„Controller-Service“ sein. Der Controller begleitet den Manager beim
Controlling mit seiner ökon. Mess- und Regeltechnik sowie seinem
Beratungsservice. |
·
Manager und Controller
erarbeiten gemeinsam ein Budget.
·
Manager und Controller
besprechen „Korrekturzündungen“ bei Abweichungen |
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Controlling in
Dienstleistungsunternehmen |
Controlling ist Unternehmenssteuerung nach betriebswirtschaftlichen
Zielen. So verfahren auch Dienstleistungsunternehmen und insofern
unterscheidet sich das Controlling in Dienstleistungsunternehmen nicht
grundsätzlich vom Controlling anderer Branchen. Zunächst ist das Produkt
bzw. die Dienstleistung zu klären. Was steht auf der Faktura? Dann kann
man sich der zentralen Frage beim strategischen Controlling widmen: „Was
wollen die Kunden haben und wie befriedigen wir als Unternehmen diese
Bedürfnisse im Vergleich zum Wettbewerb?“ Beim operativen Controlling
lautet dann eine Grundsatzfrage: „Was kostet und die Dienstleistung und
was bringt sie uns?“ Will man bei gegebenen Kapazitäten (d.h. keine
Investitions- oder Devestitionsentscheide) hierauf eine Antwort finden,
ist der Deckungsbeitrag eine Steuerungsgröße. Will man expandieren oder
stilllegen, so sind die Verfahren der Investitionsrechnung anzuwenden. |
Beispiele:
·
Der Friseur mit Material
und Personaleinsatz
·
Der Unternehmensberater
mit Personal- und Sachkosteneinsatz (z.B. Reisekosten)
·
Die Bahn AG mit dem
Personentransportkilometer
·
Das
Versicherungsunternehmen mit Personalkosten (z.B. Provisionen) und
Sachkosten (z.B. Schadenkosten).
·
Die Fernsehproduktion mit
Materialeinsatz (z.B. FilmEinkauf), Personal- und Sachkosten
(Studiomiete). |
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Cashflow |
Statt
Cashflow könnte man auch Zahlungsdifferenz sagen. Der Cashflow ist die
Differenz aus Einzahlungen und Auszahlungen. Er kann entweder „direkt“
(=Einzahlungen – Auszahlungen) oder „indirekt“ (=Jahresüberschuss als
Saldo, der um nicht zahlungswirksame Aufwands- und Ertragspositionen
korrigiert wird) ermittelt werden. Cashflows können in zahlreicher
Hinsicht gebildet werden, z.B.:
·
Cashflow aus der lfd.
Geschäftstätigkeit (Zahlungsdifferenz aus der GuV und den Positionen
„Vorräte“, „Forderungen“ und. „Lieferantenverbindlichkeiten“.
·
Cashflow aus der
Investitionstätigkeit (Differenz zwischen Brutto-Investitionen und
Devestitionen)
·
Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit (Zahlungsströme mit Banken- und
Eigenkapitalgebern).
Der
addierte Cashflow dieser 3 Positionen für eine Periode muss immer der
Veränderung des Bestandes an „Flüssige Mittel“ entsprechen. |
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Jahresüberschuss nach Steuern |
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+ |
Nettoerhöhung der Pensionsrückstellungen |
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+ |
Zuweisung
zu Pensionsähnlichen Fonds („Unterstützungskasse“) |
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+ |
Nettoerhöhung anderer langfristiger Rückstellungen |
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+ |
Negativsaldo des a.o. Ergebnisses |
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- |
Positivsaldo des a.o. Ergebnisses |
|
+ |
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen (ohne
Sonderabschreibungen) |
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= |
Cashflow
(„aus Erfolgstätigkeit, ohne Veränderungen beim Capital
Employed“) |
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Deckungsbeitrag
(DB) |
Der
Deckungsbeitrag ist ein verkaufsbezogener Sachverhalt. Er entsteht nur,
wenn fakturiert wird, nicht schon bei der Produktion. Der DB stellt den
Überschuss des Erlöses über die Grenz-/Produktkosten dar, den also ein
Produkt bzw. Eine Dienstleistung nicht für die physische Gestehung
selber braucht, sondern zur Deckung der Regiekosten eines Unternehmens
und zum Gewinn beitragen kann. Es sind, bei entsprechender
Marktperspektive, möglichst Produkte mit hohem DB pro Einheit in der
Entwicklung und im Verkauf zu forcieren, da sie schneller zur Deckung
der Fix-/Strukturkosten und zur Erreichung des Gewinnziels beitragen. |
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Im Handel: |
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- |
Einstandspreis |
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In der
Industrie: |
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Verkaufspreis, netto |
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- |
Grenzherstellkosten bzw. Produktkosten (Material, Prozesslohn,
Prozessenergie, verschleißbedingte Fertigungsgemeinkosten) |
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|
Verkaufspreise, netto |
|
|
|
|
Bei
Dienstleistungsuntern.: |
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|
Verkaufspreis, netto |
|
- |
direkte
Personalkosten |
|
- |
direkte
Sachkosten |
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Deckungsbeitragsrechnung (DBR) |
Management-Informationssystem zur Planung und Steuerung der Unternehmen
in Richtung auf das Gewinnziel (=Gesamtkapitalkostendeckungsziel plus …)
mit Ausweis jener Kosten, die sich
a)
bei Entscheidungen ändern;
b)
von einem Teilbereich beeinflussen lassen.
Da
sich meistens bei Entscheidungen nur Teile der Kosten ändern und auch
von Zuständigen häufig nur Teile der Gesamtkosten beeinflusst werden
können, liefert das System „Teilkosten“ in den Zeilen, zeigt aber
gleichzeitig die gesamten Kosten - auch in der Vollkostenkalkulation mit
Deckungsbeitragszielwerten. Die DBR ist kein Abrechnungssystem, sondern
eine Veranlassungsrechnung für Planung und Zielerklärung. |
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Netto-Erlös |
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- |
prop.
Kosten (Produktkosten der Absatzes) |
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= |
Deckungsbeitrag 1 |
|
- |
Promotionkosten |
|
= |
Deckungsbeitrag 2 |
|
- |
Spartenkosten |
|
= |
Deckungsbeitrag 3 |
|
- |
Zentrale
Kosten |
|
= |
Ergebnis |
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Dispositive
Planung |
„Schuhsohlenplanung“, die das bewältigen muss, was täglich passiert;
Planung der „Korrekturzündungen“ als Folge von Abweichungen |
Steuerung eines
verspäteten Zuges gemäß Realzeit in den Zielbahnhof unter Ankündigung
der Verspätung |
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Economic Value
Added Ô
(EVA) |
Das
EVA-Verfahren ist eine Methode der
®wertorientierten
Unternehmensführung. Ist das Geschäftsergebnis (=adjustiertes
GuV-Ergebnis) höher der Verzinsungsanspruch auf der Geschäftsvermögen,
hat das Unternehmen einen Übergewinn (=Economic Value Added) geschaffen |
ein Unternehmen
schafft Wert, wenn es langfristig mehr als die Kosten des gesamten
eingesetzten Kapitals verdient.
Beispiel:
www.metro.de; Investor Relations; Value Reporting |
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Einzelkosten |
einzeln je Beleg für ein Bezugsobjekt erfassbare, kontierungsfähige
Kosten (Gegensatz „®Gemeinkosten“). Es kann sich um
Einzelkosten von Produkten, Aufträgen, Sparten oder um
Einzelkosten einer Abteilung bzw. Profit-Centers handeln. |
·
Materialentnahmescheine
für einen Auftrag
·
Das Gehalt eines
Produktmanagers relativ zu seinem Produkt
·
Reparaturauftrag für eine
Kostenstelle X. |
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Erwartungsrechnung |
Monatlich bzw. quartalsweise Ermittlung von Vorschaudaten, Abweichungen
und Maßnahmen der
®dispositiven
Planung zum Jahresende bzw.
fortlaufend (=rollierend) über 12 bzw. 16 Monate. |
Nochmaliges
Durchstarten eines Verkaufspreises mit Aktionen |
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Fixkosten |
Drücken die Ressourcenverbräuche in der Kapazität (Vorhalte-,
Bereitschafts-, Markt- und Entwicklungskapazität) sowie Organisation
eines Unternehmens aus (=Kosten der Infrastrukturprozesse). Anders
ausgedrückt: es sind alle Ressourcenverbräuche, die nicht in die
physischen Existenz von Produkten und Dienstleistungen einfließen, d.h.,
nicht in Arbeitsplänen oder Stücklisten/Rezepturen stehen. Was zu Fix-
oder ®Grenzkosten
zählt, wird ausschließlich durch den Prozesscharakter des
Ressourcenverbrauches bestimmt, nicht durch Verträge. Auch fixe Kosten
sind beeinflussbar durch effizientere Planung und Führung. |
Werbekosten,
Entwicklungskosten (nicht bei Auftragsentwicklung), Gehälter der
Buchhalter (nicht bei Buchhaltungsserviceunternehmen), durch
Unachtsamkeit bedingte Reparaturen. |
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Forecast |
®
Erwartungsrechnung |
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Grenzkosten |
Die
Kosten, die das auf dem Markt zu verkaufende Produkt bzw. die dort
unterzubringende Leistung zu sich selber braucht, damit es (sie)
physisch existiert. Der Grenzkosten zerlegen sich in ein Mengen- und ein
Zeitgerüst (Rezepturen, Stücklisten, Arbeitspläne). Da Grenzkosten die
Existenz eines Produktes ausmachen, kommen sie jeweils kausal hinzu, je
mehr Einheiten davon hergestellt und verkauft werden (®Fixkosten). |
Fertigungslohn am
Produkt, Montagelohn z.B. für eine zu verkaufende Dienstleistung,
Materialeinsätze, Stromverbräuche für Prozesszeiten, technisch bedingter
Ausschuss, durch Produktion bedingte Reparaturen oder vorbeugende
Instandhaltung. |
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Investitionsrechnung |
Die
Investitionsrechnung fragt, wie sich das zu investierende Kapital
rentiert (verzinst) und wann es zurückfließt. Sie ist eine diskontierte
einzahlungs-/Auszahlungsrechnung (®
Wirtschaftlichkeitsrechnung). |
Wie rentiert sich
die Investitionsausgabe und wo liegt der Amortisationszeitpunkt? |
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Kalkulation |
Errechnung von Kosten je Stück oder je Auftrag; dabei Ermittlung der
Grenzkosten nach Verursachung; Zuordnung direkter fixer Kosten nach
Inanspruchnahme und allgemeiner fixer Kosten pauschal bzw. nach
Tragfähigkeit. Kalkulationen bilden den kostengestützten Einstieg in die
Erarbeitung der Preisziele („“Target Price“) und dienen als
Preissicherung. |
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Grenzkosten
(Produktkosten) |
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+ |
Ziel-Deckungsbeitrag 1 |
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= |
Interventionspunkt B |
|
+ |
Ziel-Deckungsbeitrag 2 |
|
= |
Interventionspunkt B |
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+ |
Kapitalkostenziel |
|
= |
Netto-Erlös-Ziel |
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Management-Erfolgsrechnung (MER) |
Sie
entspricht dem betrieblichen, operativen Rechnungswesen. Vom Umsatz bis
zum Ergebnis soll eine Aufforderungsrechnung zu Verbesserung bestehen,
geordnet nach Produktlinien und Ressortbereichen. Das Ergebnis der
Managementerfolgsrechnung ist bei unterschiedlichen Wertansätzen mit dem
Jahresüberschuss abzustimmen. Die MER berücksichtigt das Verursachungs-
und Beeinflussungsprinzip. Sie bildet den Rahmen für das Erfolgsbudget. |
Stufenweise
Deckungsbeiträge mit Standardkosten, gegliedert nach Artikeln;
Abweichungsdarstellung nach Ressort-Chefs als Signalsystem für
„Korrekturzündungen“. |
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Operative
Planung |
Die
„Wie-realisiert-man-es-Planung“ mit Budgets und Maßnahmen. Sie dient der
nachhaltigen und gezielten Nutzung des Erfolgspotentials. Kennzeichen:
es gibt immer Zuständige und Termine. |
Auftragseingangsplan,
Kapazitätsbelegungsplan in der Produktion |
|
Planung |
In der
Planung werden Entscheidungen über das getroffen, was man machen und wie
man es durchführen will. |
Man sagt
Wetterprognose und nicht Wetterplanung. |
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Produktkosten
(Proko) |
Synonym zu ®Grenzkosten. Er soll den mathematischen Begriff „Grenzkosten“ vorstellbarer machen.
Auch lässt er sich international als „Productcosts“ gut einsetzen, indem
der Begriff „variable Kosten“, der zur Verwechselung mit „beeinflussbare
Kosten“ neigt, vermieden werden kann. |
·
Produktkosten (Proko)
·
Produktkosten des Absatzes
(Proko Abs.) |
|
Profit Center
(PC) |
Teilbereich eines Unternehmens mit Subkompetenz, dessen Beitrag zum
Ergebnis in einem Deckungsbeitrag (z.B. DB 3) gemessen wird |
Spartenleiter,
Regionalverkaufsleiter, Vertriebsleiter Inland |
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Prognosen |
Vorhersagen über das, was auf uns zukommt. Das „driftende“ Budget ist
ein Prognose – oder Vorschaurechnung, noch keine Planung. Quellen für
Prognosen sind die Analysen interner und externer Daten. |
Analyse von Art
(strukturell) und Höhe (konjunkturell) des Kundenbedarfs und
Extrapolation in die Zukunft. |
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Prozesskostenrechnung |
Die
Prozesskostenrechnung wird in den USA als ABC bezeichnet. Sie wirkt
sowohl auf der Kostenstellen- wie auch auf der Kalkulationsebene. Auf
der Kostenstellenebene versucht sie für logistische und administrative
Kostenstellen repetitive Leistungsmengen zu finden, diesen
Leistungsmengen in Anspruch genommene Kosten zuzuordnen sowie
Kostensätze bzw. Tarife zu bilden. In einem weiteren Schritt werden
abteilungsübergreifende Vorgänge (=Prozesse) als Kalkulations- und
Kontierungsobjekte betrachtet und mit den Kosten der in Anspruch
genommenen Leistungsmengen belastet. Es lässt sich somit ein
Prozesskostensatz bilden, der wiederum als präziserer Ersatz für
Gemeinkostenzuschlagsätze Aufträgen, Produkten, Kunden, Abteilungen etc.
zugerechnet werden kann, um auf diesen ebenen wirtschaftliche
Entscheidungen auf präziseren Daten treffen zu können. |
Kostensätze für
z.B.:
·
Auftragsbearbeitung
·
Kundenbesuche
·
Bestellungen
·
Dispositionen
·
Reklamationsbearbeitung
·
… |
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Standards |
Auf
das Produkt – die Einheit – bezogene Richtwerte |
30
Fertigungsstunden je PKW Typ X |
|
Strategische
Planung |
Konzeptionelle Planung über das, was man machen oder sein will. Sie
dient der Schaffung von neuen erfolgspotenzialen nach Produkten und
Märkten. Zur strategischen Planung gehören
·
Festlegung von Leitbild
·
Ziele (Wachstum und
Marktanteil)
·
Strategien
·
Strategische Maßnahmen
(Programme) |
·
Entwicklung einer neuen
Produktlinie
·
Entwicklung einer neuen
Region (Asien)
|
|
Weighted Average Cost of Capital (WACC) |
Durchschnittskapitalkostensatz nach Steuern |
|
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Wertorientierte Unternehmensführung /Management |
Ziel
der wertorientierte Unternehmensplanung ist es, den Wert des
Unternehmens zu erhöhen, insbesondere den Marktwert des Eigenkapitals.
Das geschieht insbesondere dadurch, dass das Unternehmen eine
„Überrendite“ erzielt, die über die Deckung der Fremdkapitalzinsen und
eine opportunitätskonforme Verzinsung des Eigenkapitals (incl.
Risikozuschlag) hinausgeht. |
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Geschäftsergebnis (vor Kapitalkosten) |
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- |
Kapitalkosten |
|
= |
Wertbeitrag |
|
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Wirtschaftlichkeitsrechnung |
Sie
besteht in einer Verfahrenswahl und macht einen Kostenvergleich. Was
kostet die Stunde oder das Produkt beim neuen Verfahren. Dabei verfährt
man, als sei bereits investiert worden und macht quasi eine
„Als-ob-Kostenstellenplanung und –Kalkulation“ (®
Investitionsrechnung) |
Soll eine
halbautomatische Presse durch eine vollautomatische Presse ersetzt
werden? |
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Working Capital
(Management) |
Zunächst ist das Working Capital, das auch als Netto-Umlaufvermögen
bezeichnet werden kann, eine Bilanzkennzahl, die sich aus der Differenz
des Umlaufvermögens abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten (insb.
Lieferantenverbindlichkeiten) ergibt. Das Working Capital drückt aus:
a) welcher Anteil des Umlaufvermögens nicht zur Deckung der kurzfristigen
Schulden benötigt wird
b) wie
hoch zu verzinsendes Kapital im Umlaufvermögen gebunden ist.
Im
Rahmen des ®wertorientierten
Managements spielt das Working-Capital als Wertgenerator eine besondere
Rolle.
Die
Veränderungen im Working Capital werden auch als Liquiditätsveränderung
in der Kapitalflussrechnung bzw. im Cashflow-Statement aufgezeigt. |
Einflussgrößen im
Working Capital Management:
·
Reduzierung der Bestände
·
Just in Time
·
Forderungsmanagement
·
Anzahlungen
·
Zahlungsziele
·
Erhöhung des
Lagerumschlags
·
Fertigungsablaufplanung
·
Qualität auf Anhieb
·
Rohwarendisposition
·
…. |
|
Ziele |
Was
man bei dem, das man tut, erreicht. Ziele sind Zahlen. Bei jedem Ziel
sind zu klären:
a)
Zielmaßstab
b)
Zielhöhe
Führung durch Ziele besteht darin, dass das beispielsweise im Return On
Investment formulierte Gewinnziel in zu den jeweiligen Aufgaben passende
Einzelziele „umgetopft“ wird. Dabei gibt es Dauerziele und Projektziele
(Problemlösungsziele), |
·
erreichen eines DB 2-Ziels
durch den Verkaufsleiter
·
Einhaltung von
Standardzeiten und Materialmengen durch den Produktionschef
·
Reorganisation der
Planungsprozesse bis zum …
·
Erreichung des RoI-Ziels
des Unternehmens bei Sicherstellung der finanziellen Stabilität. |